SC Freiburg trennt sich von Noah Atubolu – was steckt dahinter?
SC Freiburg hat Noah Atubolu aus dem Mannschaftstraining ausgeschlossen. Der 24‑jährige Torhüter steht damit endgültig auf dem Abstellgleis und hat keine Zukunft beim Breisgau‑Klub. Die Entscheidung folgt auf einen monatelangen Vertragsstreit, der nun eskaliert ist. Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach bestätigte, dass Atubolu nicht mehr Teil der ersten Mannschaft sein wird.
Warum hat Freiburg Atubolu ausgeschlossen?
Atubolu, seit 2019 bei Freiburg unter Vertrag, weigerte sich, einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Die Verhandlungen scheiterten an der Frage der Vertragslaufzeit und finanziellen Konditionen. Hartenbach erklärte, der Verein habe dem Torhüter ein faires Angebot unterbreitet, das dieser jedoch nicht akzeptieren wollte. „Wir haben alles versucht, aber eine Einigung war nicht möglich“, so der Sportdirektor. Atubolu hatte zuletzt nur noch im zweiten Team trainiert und kam in der Bundesliga nicht mehr zum Einsatz.
Was bedeutet das für Freiburg?
Die Situation um Atubolu belastet die Kaderplanung von Freiburg. Der Verein muss nun nach einer Lösung suchen, um die Lücke im Tor zu füllen. Aktuell stehen Freiburg mit Robin Zentner und Philipp Pentke nur zwei Torhüter zur Verfügung. Zentner, der Stammtorhüter, ist 33 Jahre alt und hatte in der letzten Saison 34 Bundesliga‑Partien bestritten. Pentke, 35, kam auf zwei Einsätze. Die Suche nach einem neuen Torwart könnte sich als schwierig erweisen, da die Transferphase erst im Sommer beginnt.
Wie geht es für Atubolu weiter?
Atubolu steht nun vor der Frage, wie es beruflich weitergeht. Ohne Vertrag bei Freiburg muss er sich nach einem neuen Verein umsehen. Der Torhüter könnte sich für einen Wechsel in die Bundesliga oder ins Ausland entscheiden. Alternativ wäre ein Wechsel in die 2. Bundesliga denkbar, wo mehrere Klubs nach Verstärkungen im Tor suchen. Atubolus Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2026, doch Freiburg wird ihn nicht mehr einsetzen. Ein Wechsel im Wintertransferfenster ist damit unwahrscheinlich, da der Verein keine Ambitionen hat, ihn zu halten.
