Atubolu-Poker: SC Freiburg verlangt Ablöse von 20 Millionen Euro
Der Sommer ist eine schwierige Zeit für Noah Atubolu. Der DFB-Torwart steht beim SC Freiburg auf eigenen Wunsch auf dem Abstellgleis, muss dort jedoch länger warten als geplant. Im Frühjahr hatte sich der Torhüter entschieden, seinen laufenden Vertrag beim Sportclub nicht zu verlängern. Eine neue Herausforderung soll her, am liebsten in der Premier League.
Da die Freiburger langfristige Planungssicherheit wollten, verpflichteten sie Mio Backhaus als neuen Stammtorwart. Für Atubolu gibt es daher keinen Platz mehr, der Torhüter will und soll in jedem Fall wechseln. Um einen solchen Wechsel nicht zu gefährden, befindet sich der Torhüter in Absprache auf dem Abstellgleis. Er trainiert nur selten mit der Mannschaft, das Trainingslager in Österreich lässt er komplett aus.
Wie geht es weiter?
Der Austausch mit Noah ist weiterhin sehr eng und vertrauensvoll, versichert Sportdirektor Klemens Hartenbach. Der Funktionär und auch Atubolu selbst hätten die Dinge jedoch gerne früher geklärt. Vielleicht haben wir alle etwas unterschätzt, wie spät Bewegung in diesen besonderen Torwartmarkt kommt. Gerade in einem WM-Jahr wollen sich viele Vereine auf der wichtigen Torhüterposition nicht so früh festlegen. Die Domino-Steine sind noch nicht gefallen.
Das soll jedoch zeitnah passieren. Gerade befindet sich ein Übergang, in dem Noah nach Vorgesprächen seiner Berater auch selbst persönliche Gespräche mit Vereinen führt. In Freiburg hat er mehr Flexibilität, solche Gespräche zu beginnen als in Schruns. Natürlich gewährt der SC Freiburg Atubolu diese Freiheiten nicht aus Nächstenliebe. Der Sportclub möchte am liebsten eine Ablöse von rund 20 Millionen Euro für seinen Torwart erhalten.
