Berkay Yılmaz ist zurück beim SC Freiburg – und hat klare Ziele. Der 21-jährige Abwehrspieler will sich in der Bundesliga durchsetzen und „Spielminuten sammeln“. Nach zwei Leihjahren beim 1. FC Nürnberg kehrt er zu seinem Ausbildungsverein zurück, wo er als Jugendspieler seinen Traum vom Profifußball begann. „Ich bin extrem motiviert und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht“, sagt Yılmaz im Trainingslager in Schruns. Der SC Freiburg beendete die letzte Saison auf Platz 7 mit 47 Punkten (13 Siege – 8 Unentschieden – 13 Niederlagen) und will nun mit Yılmaz’ Rückkehr die Abwehr stärken.
Wie will Yılmaz beim SC Freiburg durchstarten?
Yılmaz hat in Nürnberg wertvolle Erfahrung gesammelt: 24 Spiele in der ersten Saison, 33 in der zweiten. Doch in Freiburg steht er vor einer großen Herausforderung. Christian Günter ist weiterhin Kapitän und Stammspieler auf der linken Abwehrseite. Jordy Makengo gilt als natürlicher Nachfolger. Yılmaz sieht den Konkurrenzkampf jedoch als Chance: „Er stärkt mich und die Mannschaft. Ich werde alles geben, um in der Startelf zu stehen.“
Welche Positionen kann Yılmaz besetzen?
Im Trainingslager zeigte sich Yılmaz flexibel. Beim Testspiel gegen Derby County spielte er im zentralen Mittelfeld, im Training auch als Rechtsverteidiger. „Ich bin dankbar für jede Spielminute, egal auf welcher Position“, sagt er. Seine Stärken: Ballbeherrschung und Dribblings. „Ich suche die Lösung am Ball und bin kein Tiefenläufer.“
Wie wichtig ist Yılmaz’ Familie für seine Karriere?
Yılmaz’ Eltern sind mit ihm nach Freiburg gezogen. „Die Bindung zur Familie ist sehr eng, weil ich weiß, was sie für mich geopfert haben“, sagt er. Heute sind es „Menschen, die einen antreiben und über etwas anderes als Fußball reden“. Praktisch ist auch: „Es ist schön, wenn man nach Hause kommt und Mama gekocht hat.“ Sein Lieblingsgericht: Lahmacun.
