SC Freiburgs Erfolgsrezept liegt für Kapitän Christian Günter klar in der konsequenten Nachwuchsarbeit. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Fußballschule lobte der 33-Jährige das einzigartige Konzept, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

„Auch wenn wir ein Ausbildungsverein sind, ist das etwas Besonderes und sehr erfreulich, dass so viele Jungs diesen Weg eingeschlagen haben“, sagte Günter. In der vergangenen Saison belegte der SC Freiburg international den dritten Platz unter den Top-5-Ligen bei den Einsatzminuten eigener Nachwuchsspieler. Acht Ehemalige der Akademie standen im Europa-League-Finale von Istanbul, zwei weitere saßen auf der Bank.

Für Günter ist der persönliche Ansatz entscheidend. „Der Mensch steht hier über allem, und nicht nur der Fußball“, betonte der Linksverteidiger. Jeder Mitarbeiter der letzten 25 Jahre trage zum Erfolg bei. Diese Philosophie habe ihn selbst geprägt. Der in Villingen-Schwenningen geborene Günter ist seit 2006 für den Verein aktiv und entwickelte sich vom Jugendspieler zum Kapitän und Nationalspieler. „Ich war absolut am richtigen Ort. Ich war nicht total mit Talent gesegnet, wollte mich aber immer verbessern. Das wurde hier immer gesehen“, erklärte er.

Die Früchte dieser Arbeit sind auch in der aktuellen Bundesliga-Saison sichtbar. Der SC Freiburg liegt nach vier Spieltagen mit zehn Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und ist seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen. Die jüngsten Ergebnisse, darunter ein 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach, zeigen eine starke Mannschaftsleistung. Den kompletten Spielplan finden Sie auf unserer Spielplan-Seite.

Günter denkt bereits über die Zeit nach seiner aktiven Karriere nach und kann sich eine Tätigkeit in der Freiburger Fußballschule vorstellen. Zunächst gilt die Konzentration jedoch dem sportlichen Alltag. Das nächste Spiel bestreitet die Mannschaft von Trainer Christian Streich am 10. Oktober daheim gegen die Tabellenelfte FC Schalke 04. Die aktuelle Aufstellung und weitere Statistiken sind in unserem Kader-Bereich einsehbar.

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