Mio Backhaus wird beim SC Freiburg zur Schlüsselfigur
Der neue Torhüter des SC Freiburg, Mio Backhaus, hat sich bereits als wichtige Figur etabliert – nicht nur auf dem Platz, sondern auch als Dolmetscher für die japanischen Spieler. Der 22-jährige Torwart wechselte am 23. Mai von Werder Bremen zum SC Freiburg und wird voraussichtlich als erste Wahl in die neue Saison gehen. Seine Fähigkeiten als Dolmetscher sind besonders wertvoll, nachdem Rihito Yamamoto und Keisuke Goto im Sommer zu Yuito Suzuki gestoßen sind, der bereits seit letztem Jahr beim SC Freiburg spielt.
Wie wurde Backhaus zum Dolmetscher?
Während eines Medientermins im österreichischen Trainingslager des SC Freiburg sollte eigentlich eine KI-Anwendung die Übersetzung für die japanischen Spieler übernehmen. Doch als Yuito Suzuki skeptisch auf die erste Frage reagierte, sprang Backhaus ein. Der Sohn eines deutschen Vaters und einer japanischen Mutter spricht fließend Japanisch und übernahm die Rolle des Dolmetschers. "Ich wusste nicht, dass die anderen beiden noch kommen würden", sagte Backhaus gegenüber Kicker. "Aber ich freue mich immer, wenn ich helfen kann."
Warum ist Backhaus' Rolle so wichtig?
Backhaus ist nicht nur für die Kommunikation zwischen den japanischen Spielern und dem Team verantwortlich, sondern auch für ihre Integration. Goto und Yamamoto arbeiten bereits an ihrem Englisch, aber Backhaus bietet ihnen eine sofortige Anlaufstelle. Dies ist nicht das erste Mal, dass Backhaus einem japanischen Teamkollegen hilft. Bereits bei Werder Bremen unterstützte er Yukinari Sugawara bei seiner Ankunft in Deutschland.
Was bedeutet das für Backhaus' Karriere?
Backhaus hat sich in der letzten Saison bei Werder Bremen als Stammtorhüter etabliert und spielte 32 der 34 Bundesliga-Spiele. Beim SC Freiburg hat er nun die Chance, sich als Nummer 1 bei einem zweiten Bundesliga-Verein zu etablieren. Seine Fähigkeiten als Dolmetscher könnten auch seine eigene Integration in das Team beschleunigen.
