SC Freiburg hat die Ablösesumme für seinen Torwart Noah Atubolu auf 15 Millionen Euro gesenkt, um einen Wechsel in die italienische Serie A zu ermöglichen. Die Berater des 24-Jährigen führen laut Gazzetta dello Sport bereits Gespräche mit Juventus Turin und SSC Neapel.
Warum senkt der SC Freiburg die Forderung?
Der Sport-Club reagiert damit auf die schwierige Marktsituation für Atubolu. Ursprünglich hatte der Torhüter auf einen Wechsel in die englische Premier League gehofft, doch das Interesse blieb aus. Lediglich die Aufsteiger Hull City und Coventry City zeigten sich interessiert – für Atubolu jedoch zu unattraktiv. Mit Mio Backhaus von Werder Bremen für 12 Millionen Euro hat der SCF bereits einen Nachfolger verpflichtet.
Welche Rolle spielen Juventus und Napoli?
Bei Juventus Turin würde Atubolu um den Stammplatz mit Michele Di Gregorio konkurrieren. SSC Neapel hat zwar Vanja Milinković-Savić als neue Nummer eins verpflichtet, doch die Gespräche laufen dennoch. Atubolu, der sich als künftige Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft empfehlen möchte, zeigt sich nun kompromissbereit und könnte die Serie A als Alternative akzeptieren.
Was bedeutet das für die Zukunft von Atubolu?
Sollte der Wechsel gelingen, vermeidet Atubolu eine Saison auf der Ersatzbank in Freiburg. Der SC Freiburg signalisiert mit der reduzierten Forderung von 20 auf 15 Millionen Euro Entgegenkommen. Atubolus Berater von Epic Sports, darunter Ali Barat, sind bereits vor Ort in Italien, um die Details zu klären.
