SC Freiburg hat seinen ersten Auftritt in der Conference League mit einem 3:2-Heimsieg gegen FK Jablonec gemeistert. Die Mannschaft von Julian Schuster blieb damit in der laufenden Saison in allen Wettbewerben ungeschlagen und festigte die gute Stimmung vor dem Bundesliga-Topspiel.

Die Breisgauer gingen in der 15. Minute durch Vincenzo Grifo in Führung. Ein Eigentor von Matthias Ginter nach einer Flanke von Antonin Rusek glich für die Gäste in der 29. Minute aus. Nach der Pause drehte ein weiteres Eigentor, diesmal von Dusan Pavlovic in der 53. Minute, die Partie erneut. Maximilian Eggestein schien mit seinem Treffer in der 65. Minute den Sieg zu besiegeln, ehe Garang Kuol in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer für Jablonec erzielte.

"Wir hatten gute und weniger gute Phasen im Spiel. Dass wir gewinnen konnten, ist das Wichtigste", sagte Maximilian Eggestein nach dem Spiel. Der Mittelfeldspieler hatte den wichtigen 3:1-Treffer nach Vorarbeit von Lukas Kübler erzielt. Schuster hatte seine Startelf gegenüber dem letzten Bundesligaspiel siebenfach verändert, unter anderem kehrte Christian Günter erstmals seit den Play-offs in die europäische Startformation zurück.

Freiburg begann dominant und traf zweimal die Latte, durch Cyriaque Irié in der 7. und Lukas Kübler in der 12. Minute. Nach der frühen Führung ließ die Intensität jedoch nach, was Jablonec für seinen Ausgleich nutzte. Nach der Pause nahm die Mannschaft die Zügel wieder fester in die Hand. Der VAR bestätigte nach kurzer Überprüfung das zweite Eigentor der Gäste, das zunächst nicht gegeben worden war.

Vor 28.100 Zuschauern im heimischen Stadion zeigten die Fans eine Choreografie mit der Aufschrift 'Der Traum vom Titel bleibt'. Dies spielte auf die Niederlage im Europa-League-Finale im Mai an, die bisher größte Partie der Vereinsgeschichte. Mit diesem Sieg setzte Freiburg seine Serie von nun zehn Pflichtspielen ohne Niederlage fort.

Die Mannschaft führt aktuell mit 13 Punkten die Bundesliga-Tabelle an und trifft am Sonntag, dem 18. Oktober (15:30 Uhr), beim direkten Verfolger Bayer Leverkusen, der auf Platz vier steht. In den letzten fünf Spielen gelangen vier Siege und ein Unentschieden. Eggestein gab sich nach dem Spiel realistisch: "Die Fans dürfen träumen. Wir wollen schon realistisch rangehen." Topscorer der Saison ist bisher Yuki Suzuki mit vier Toren. Die komplette Aufstellung für das wichtige Auswärtsspiel wird Schuster am Wochenende bekanntgeben.

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SC Freiburg: letzte 5 Ligaspiele, ältestes zuerst (4 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen)
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Nur SC Freiburg: Gesamtpunkte nach jedem der 5 Ligaspiele dieser Saison (13 Punkte). Gestrichelte Linie: das maximal Mögliche.