SC Freiburg hat den Transfer des Offensivtalents Louey Ben Farhat vom Karlsruher SC perfekt gemacht. Der Bundesligist einigte sich mit dem Zweitligisten auf eine Ablösesumme von 7 bis 7,5 Millionen Euro für den 20-jährigen tunesischen Nationalspieler, wie Bild Sport diese Woche berichtete.
Ben Farhat unterschrieb bei den Breisgauern einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Zusätzlich zur Grundsumme sind Bonuszahlungen von bis zu 2,5 Millionen Euro vereinbart. Der junge Angreifer wird zunächst aber nicht sofort für Freiburg auflaufen, sondern den Rest des Jahres 2026 auf Leihbasis beim Karlsruher SC in der 2. Bundesliga verbringen. Eine Rückkehr nach Freiburg ist für den Januar 2027 geplant.
Wie läuft der Wechsel konkret ab?
Louey Ben Farhat wechselt mit sofortiger Wirkung zum SC Freiburg, wird aber direkt an seinen bisherigen Verein zurückverliehen. Sein Vertrag in Karlsruhe war ursprünglich bis Mai 2025 befristet, wurde im Zuge des Transfergeschäfts jedoch angepasst. Diese Konstruktion gibt dem Spieler die Möglichkeit, in Karlsruhe weiterhin regelmäßige Spielpraxis zu sammeln, bevor er im Winter zum Bundesligisten stößt. Für den SC Freiburg bedeutet dies, dass ein Talent für die Zukunft gesichert wird, ohne dass sofort ein Kaderplatz in der Offensive belegt werden muss.
Der Spieler wechselte vor dem Transfer zudem seine Berateragentur und ist nun bei Rogon unter Vertrag. Sein konkreter Ansprechpartner dort ist Ayman Dahmani. Interesse an Ben Farhat hatte in der Vergangenheit auch Eintracht Frankfurt gezeigt, doch Freiburg setzte sich im Rennen um die Unterschrift des Offensivjuwels durch.
Wo passt Ben Farhat in die aktuelle Mannschaft?
SC Freiburg startete die Bundesligasaison 2026/27 mit einem Sieg und steht nach einem Spiel auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Team von Trainer Christian Streich erzielte in dieser Partie vier Tore und kassierte nur ein Gegentor, was eine positive Torbilanz von +3 ergibt. Diese offensive Stärke soll langfristig mit jungen Talenten wie Ben Farhat abgesichert werden.
Der Tunesier durchlief die Jugendakademie des Karlsruher SC und entwickelte sich dort zu einem vielversprechenden Offensivspieler. Seine vielseitige Einsetzbarkeit im Angriff könnte Freiburg zusätzliche Optionen geben. Die aktuelle Kaderplanung lässt sich auf unserer squad Seite einsehen. Der nächste Pflichtspieltermin steht bereits am 5. September 2026 an, wenn Freiburg auswärts beim SC Paderborn 07 antritt, der aktuell auf dem 11. Tabellenrang steht.
Was bedeutet die Investition für Freiburg?
Die Gesamtsumme des Transfers inklusive aller Boni könnte am Ende bei bis zu 10 Millionen Euro liegen. Das unterstreicht den Wert, den der SC Freiburg in das Talent von Louey Ben Farhat setzt. Für einen Verein mit dem wirtschaftlichen Hintergrund Freiburgs stellt dies eine beachtliche Investition in die Zukunft dar. Der Fünfjahresvertrag gibt dem Club zudem langfristige Planungssicherheit.
Die Transferdetails zeigen, wie der Club strategisch vorgeht: Man sichert sich frühzeitig junge, vielversprechende Spieler, lässt sie aber zunächst an anderer Stelle weiterentwickeln. Dieser Ansatz hat sich in der Vergangenheit bereits bewährt. Die komplette Tabelle der Bundesliga mit allen aktuellen Platzierungen und Punkten findet sich auf unserer standings Seite.
Die Verpflichtung von Ben Farhat ist ein klares Signal, dass SC Freiburg auch in der laufenden Saison auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten setzt. Sein erstes Spiel für die Breisgauer wird voraussichtlich im Januar 2027 stattfinden, nachdem er die Hinrunde in Karlsruhe absolviert hat. Bis dahin bleibt die Mannschaft in der Bundesliga gefordert, die gute Ausgangsposition zu halten. Alle anstehenden Termine sind im fixtures Kalender verzeichnet. Der Vertrag des 20-jährigen Tunesiers läuft bis zum Sommer 2031.
