SC Freiburg hat das Europa-League-Finale gegen Aston Villa verloren. Die Engländer gewannen mit 3:0. SC Freiburg zeigte eine gute Defensivleistung, aber konnte nicht den Zahn gegen den favorisierten Premier-League-Klub zücken. Der SC Freiburg ging das Endspiel mit Halbfinal-Held Lukas Kübler und Routinier Vincenzo Grifo in der Startformation an. Das Duo schickte Trainer Julian Schuster gegenüber dem letzten Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig (4:1) für Jordy Makengo und Derry Scherhant in die erste Elf. Rechtsverteidiger Kübler hatte im Halbfinal-Rückspiel mit einem Doppelpack gegen Sporting Braga den Weg nach Istanbul geebnet. Der Sport-Club agierte wie gewohnt im 4-2-3-1-System, der zuletzt so formstarke Igor Matanovic gab die einzige Spitze. Mit dabei auch "Chicco" Höfler im defensiven Mittelfeld im letzten Spiel seiner Profikarriere. Aston Villa begann mit der erwarteten Aufstellung, bei den Ex-Dortmundern Jadon Sancho und Ian Maatsen reichte es nur zu einem Bankplatz. Das Finale begann ohne großes Abtasten. Igor Matanovic kam bereits unmittelbar zu einem Abschluss per Kopf (1.), ehe Aston Villa direkt den ersten Hochkaräter hatte. Tielemanns spielte einen Vertikalpass auf Ollie Watkins, der Rogers einsetzte. Der 23-Jährige zog von der Strafraumgrenze ab und zwang SC-Keeper Noah Atubolu zu einer ersten Parade (3.). In der Folge hatte Aston Villa mehr vom Spiel, Freiburg war in der Anfangsphase die Nervosität anzumerken. Nach zehn Minuten schloss Rogers aus der Distanz ab, sein Schuss ging nur knapp rechts am Tor des Sport-Clubs vorbei. Im Anschluss gab es eine Phase mit vielen Zweikämpfen, kleinen Fouls und daraus resultierenden Unterbrechungen. Beleg dafür waren gleich drei Gelbe Karten in den ersten knapp 20 Minuten durch den französischen Referee Francois Letexier. Auf Freiburger Seite wurde Philipp Treu verwarnt, bei Aston Villa Buendia und Matthew Cash. Allesamt harte, aber richtige Entscheidungen von Letexier.