Der SC Freiburg hat am Donnerstag den dritten Spieler aus Japan unter Vertrag genommen, Keisuke Goto. Eine gute Entscheidung, glaubt SWR-Sportredakteur Kersten Eichhorn. Im vergangenen Sommer kam Yuito Suzuki in den Breisgau, vor wenigen Wochen wurde Rihito Yamamoto unter Vertrag genommen. Der Sport-Club hatte schon vor Suzuki mit Ritsu Doan glänzende Erfahrungen mit einem Spieler aus Fernost gemacht. Ritsu Doan steigerte sich in seinen drei Jahren an der Dreisam von Saison zu Saison bis hin zum absoluten Klassespieler. Er schoss in 97 Spielen für Freiburg immerhin 22 Tore und wechselte letztes Jahr laut transfermarkt.de für satte 21 Millionen Euro nach Frankfurt. Japanische Fußballer genießen einen glänzenden Ruf in der Bundesliga, speziell auch in Freiburg. Mehr als 50 Spieler aus Japan bereicherten mit ihrem Können und ihrem Charakter bislang die Bundesliga. Der erste von ihnen war 1977 Yasuhiko Okudera, der mit dem 1.FC Köln ein Jahr nach seiner Ankunft das Double gewann und am Rhein zur Legende wurde. Okudera war übrigens der erste japanische Profi überhaupt, der im Ausland sein Glück suchen durfte und auch fand. Der SC Freiburg kann sich auf die japanischen Spieler verlassen, da sie technisch, taktisch und körperlich gut ausgebildet sind und absolute Teamplayer voller Disziplin und Laufstärke sind. Dies passt perfekt zum SC Freiburg. Allein in der vergangenen Saison spielten 15 japanische Profis in der Bundesliga, darunter auch der überragende Kaishu Sano im Mittelfeld von Mainz 05, der seinen Marktwert im letzten halben Jahr auf 40 Millionen Euro steigerte.