SC Freiburgs Fußballschule setzt auf mentale Flexibilität statt Stärke

SC Freiburg hat die sportpsychologische Arbeit in seiner Freiburger Fußballschule ausgebaut. Philipp Himstedt, seit 2024 im Verein, erklärt im Vereinsinterview, wie Nachwuchsspieler der U19 und U23 lernen, mit Druck und Fehlern umzugehen. Die Mannschaft liegt aktuell auf Platz 7 der Bundesliga mit 0 Punkten.

Warum Sportpsychologie in der Freiburger Fußballschule?

Himstedt, der gemeinsam mit Luca Hauser als Sportpsychologe arbeitet, betont den Unterschied zwischen mentaler Stärke und mentaler Flexibilität. Erfolgreiche Athleten unterscheiden sich vor allem durch den Umgang mit schwierigen Situationen. Statt sich in Fehlern zu verlieren, lenkt man den Fokus auf das Beeinflussbare. Ein Beispiel sind Fehlpässe im Spiel: Spieler sollen sich nicht in der misslungenen Aktion verlieren, sondern auf die nächste konkrete Aufgabe konzentrieren.

Wie sieht die Arbeit im Verein aus?

Die sportpsychologische Arbeit umfasst Einzelgespräche, die Begleitung von Trainingseinheiten und Spielen sowie den Austausch mit den Trainern. Himstedt betont, dass Inhalte nicht nur im Büro besprochen werden, sondern direkt auf dem Platz erlebbar sein müssen. Bei Spielen nimmt er eine beobachtende Rolle ein. Er gibt keine zusätzlichen Anweisungen, sondern analysiert Abläufe in der Mannschaft und im Trainerteam, um einen positiven Beitrag zu leisten.

Was sagt der SC Freiburg dazu?

Die Aussagen stammen aus einem Interview im offiziellen Podcast des Vereins, der am 20. Juli veröffentlicht wurde. Die Freiburger Fußballschule setzt damit auf einen modernen Ansatz, der über reine Technik hinausgeht. Die Mannschaft bereitet sich aktuell auf das nächste Spiel gegen den FC Schalke 04 vor, das am 20. Februar 2027 auswärts stattfindet.