SC Freiburg startet die Bundesliga-Saison 2026/27 mit einem Heimspiel gegen Werder Bremen am Sonntag um 15:30 Uhr. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster will die makellose Bilanz von drei Pflichtspielsiegen in zehn Tagen fortsetzen und einen Fehlstart wie im Vorjahr vermeiden. Das berichtet die offizielle Vereinsseite www.scfreiburg.com in ihrer aktuellen Vorberichterstattung.
Freiburg beendete die Vorsaison auf dem achten Tabellenplatz mit 40 Punkten aus 29 Spielen. Die Bilanz von elf Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen sowie eine Tordifferenz von 42:47 unterstreicht den Wunsch nach einem besseren Beginn. Die jüngste Form vor der Sommerpause zeigte mit WLWLD noch Schwankungen.
Wie bereitet sich Freiburg auf den Saisonstart vor?
Die Vorbereitung verlief ideal. Drei Spiele in zehn Tagen, zwei in der UEFA Conference League und eines im DFB-Pokal, endeten alle mit einem Sieg. Sieben der zwölf erzielten Tore kamen nach Standardsituationen, was eine Stärke des Teams zeigt. "Jetzt geht es wirklich los", sagte Philipp Treu. "Wir haben die letzte Saison mit zwei Niederlagen begonnen, und das dürfen wir auf keinen Fall wiederholen." Die Erinnerung an die 3:1-Heimpleite gegen Augsburg und die 4:1-Niederlage in Köln wirkt als Warnung. Vor der letzten Saison war Freiburg sechs Jahre in Folge im ersten Saisonspiel ungeschlagen.
Die aktuelle Belastung ist hoch. Das Spiel gegen Bremen ist bereits das vierte Pflichtspiel innerhalb von zehn Tagen und das dritte in einer anderen Wettbewerbsrunde. Zudem fehlen dem Kader wichtige Spieler. Auf der Verletztenliste stehen derzeit Florent Muslija, Patrick Osterhage und Rihito Yamamoto. Ihre Abwesenheit stellt die Mannschaftstiefe auf die Probe.
Welche Herausforderung stellt Werder Bremen dar?
Der Gegner aus Bremen hat seinen Kader im Sommer verstärkt und kommt mit hohen Erwartungen. Die Neuverpflichtungen umfassen den deutschen Nationalspieler Niclas Füllkrug, Ludovit Reis und Eren Dinkci, der leihweise vom Breisgau an die Weser wechselte. Julian Schuster schätzt Füllkrug als Spieler ein, der Druck aushält, Verantwortung übernimmt und Teamkollegen mitzieht. "Werder Bremen stellt eine andere Qualitätsstufe dar als Motherwell F.C.", sagte Schuster mit Blick auf den letzten Conference-League-Gegner. Bremen wird als dynamisches Team beschrieben, das Freiburg in der Vergangenheit aber oft Probleme bereitete. In den letzten acht Bundesliga-Duellen siegte Freiburg siebenmal.
Was bedeutet der Saisonauftakt für die Ziele?
Ein guter Start ist für die gesamte Saisonplanung wichtig. Nach einem achten Platz und 36 Punkten Rückstand auf Bayern München im Vorjahr will das Team früh Anschluss halten. Die ersten Spiele geben die Richtung vor. Die Mannschaft muss die Grundlagenarbeit fortsetzen, die in den ersten drei Siegen erfolgreich war. "Wir erinnern uns an diese Spiele, und das hat uns auch bei den Vorbereitungen diesmal geholfen", so Schuster. "Bei all den Fortschritten, die wir gemacht haben, dürfen wir die Basics nicht vergessen."
Der Fokus liegt jetzt voll auf dem ersten Bundesligaspiel im Europa-Park Stadion. Ein Sieg würde nicht nur die perfekte Serie verlängern, sondern auch direkt drei Punkte im Rennen um die europäischen Plätze bedeuten. Die komplette Terminplanung der Saison ist auf der Spielplan-Seite einsehbar. Die Mannschaft weiß, dass die Liga ein anderes Kaliber ist, ist aber durch die frühen Erfolge zuversichtlich.
