SC Freiburgs Johan Manzambi spielt sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den Fokus. Der Schweizer hat mit einem Doppelpack gegen Bosnien-Herzegowina auf sich aufmerksam gemacht. Nachdem Thomas Müller und Mats Hummels den jungen Spieler gelobt haben, ist nun Real Madrid an einer Verpflichtung Manzambis interessiert. Der Klub-Präsident Florentino Pérez sieht in dem 20-Jährigen eine ideale Ergänzung für das zentrale Mittelfeld. Coach José Mourinho soll ebenfalls von Manzambi angetan sein. Manzambi war 2023 vom Servette FC zum SC Freiburg gewechselt und hat sich im Breisgau zum Stammspieler entwickelt. In der abgelaufenen Saison spulte der Rechtsfuß 47 Pflichtspiele für den Europa-League-Finalisten ab. Der Mittelfeldmann agiere unbekümmert, habe gleichzeitig aber schon eine gewisse Reife in der Entscheidungsfindung, lobte Bayern-Legende Müller. Diese Qualitäten sind Real Madrid offenbar ebenfalls nicht entgangen. Die Königlichen vollziehen nach der zweiten titellosen Saison in Serie aktuell einen großen personellen Umbruch. Marc Cucurella, Ibrahima Konaté und Bernardo Silva wurden bereits verpflichtet, weitere Stars sollen in diesem Sommer folgen. Der SC Freiburg wird eine Rekordablöse für Manzambi aufrufen. Kevin Schade und Merlin Röhl gelten mit kolportierten Ablösen von jeweils 25 Millionen Euro als Rekord-Verkäufe des Bundesligisten. Manzambi hat sich in der aktuellen Saison zum Leistungsträger entwickelt und wird nun von Real Madrid umworben. Der Schweizer hat noch einen Vertrag bis 2026 und der SC Freiburg will ihn unbedingt halten. Die Verhandlungen zwischen dem SC Freiburg und Real Madrid werden in den nächsten Tagen beginnen.