Der SC Freiburg hat sich souverän für die Gruppenphase der Conference League qualifiziert und zugleich gibt es Neuigkeiten zum Torwart Noah Atubolu. Die Breisgauer setzten sich im Playoff-Rückspiel gegen den FC Motherwell mit 4:1 durch und blicken nun auf die Auslosung der Gruppenphase, die am 15. Oktober startet.
Wie lief das entscheidende Spiel gegen Motherwell?
Das Team von Trainer Julian Schuster dominierte das Rückspiel von Beginn an. Derry Scherhant erzielte bereits in der sechsten Minute das Führungstor für den SC Freiburg. Ein Patzer von Neuzugang Mio Backhaus führte zum Ausgleich der Schotten durch Emmanuel Longelo in der 22. Minute. Die Wende brachte eine rote Karte für Motherwells Jake Girdwood-Reich in der 57. Minute. In der Folge zeigte der SC Freiburg seine Überlegenheit deutlich. Igor Matanovic traf in der 60. Minute zum 2:1, nur drei Minuten später erhöhte Cyriaque Irié auf 3:1. Den Schlusspunkt setzte Keisuke Goto in der 85. Minute. Der Sieg war der dritte im dritten Pflichtspiel dieser Saison, nachdem man zuvor auch im DFB-Pokal bei Fortuna Düsseldorf mit 5:1 gewonnen hatte. Die Frühform stimmt also vor dem Liga-Auftakt am Sonntag gegen Werder Bremen.
Was ist mit Noah Atubolu los?
Im Transferpoker um Torhüter Noah Atubolu zeichnet sich eine Lösung ab. Laut Berichten des "Kicker" und der "Bild" hat der 24-Jährige seinen ursprünglich bis Sommer 2027 laufenden Vertrag in Freiburg verlängert. "Was ich bestätigen kann, ist, dass das ein Modell sein kann für eine zukünftige Lösung", sagte Schuster. Atubolu hatte seinen Wechselwunsch bereits vor längerer Zeit deponiert und liebägelte zunächst mit einem Transfer in die englische Premier League. Mittlerweile scheint die Eintracht Frankfurt das bevorzugte Ziel zu sein, wobei eine Leihe mit Kaufoption im Raum steht.
Welche Spieler fehlen dem SC Freiburg?
Der SC Freiburg muss in den kommenden Spielen auf mehrere verletzte Spieler verzichten. Florent Muslija, Patrick Osterhage und Rihito Yamamoto sind derzeit nicht einsatzbereit. Diese Ausfälle stellen Trainer Schuster vor Herausforderungen bei der Aufstellung, besonders mit Blick auf den dichten Spielplan. Die Verletztenliste ist auf unserer injuries Seite aktuell einsehbar. Die Mannschaft beendete die Vorsaison auf dem achten Tabellenplatz der Bundesliga mit 40 Punkten aus 29 Spielen. Das Torverhältnis lag bei 42:47. Vor dem nächsten Pflichtspiel am 5. September bei SC Paderborn 07 muss das Team diese personellen Engpässe kompensieren.
Wie geht es für den SC Freiburg weiter?
Nach der erfolgreichen Qualifikation wartet der SC Freiburg nun auf die Auslosung der Conference League. Die Gruppenphase startet am 15. Oktober und bietet die Chance auf weitere internationale Erfahrung. Zuvor steht am Sonntag der Bundesliga-Auftakt gegen Werder Bremen an. Der Verein kann auf eine solide Vorsaison zurückblicken, auch wenn man 36 Punkte hinter Meister Bayern München lag. Die aktuelle Form gibt Anlass zu Optimismus. Alle anstehenden Termine finden sich auf unserer fixtures Übersicht. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der SC Freiburg die positive Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen kann.
